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Keine Algerier- Zwangsvorführung

Hannover Die in niedersächsichen Gefängnissen einsitzenden Abschiebehäftlinge aus Algerien werden dem in Hannover residierenden Konsul ihres Landes nun doch nicht zwangsweise vorgeführt. Das erklärte eine Sprecherin des Justizministeriums. In einem Gespräch seien Vertreter des Justiz- und des Innenministeriums zu der Auffassung gelangt, daß eine solche Zwangsvorführung unverhätlnismäßig und damit rechtswidrig sei. An der für Mittwoch vorgesehen Anhörung würden nur diejenigen algerischen Flüchtlinge teilnehmen, die freiwillig dazu bereit seien. epd

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