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Kannibalismus: Meisner warnt

KÖLN dpa ■ Kardinal Meisner hat die Forschung an embryonalen Stammzellen als „Kannibalismus“ verurteilt. „Wo der Mensch diese Dimension verliert, dort degeneriert er zum Menschengott, statt bei der heiligen Kommunion endet er hier im Kannibalismus“, sagte Meisner in seiner Predigt zum Aschermittwoch. Die Schwächsten und Wehrlosesten „sollen von den Starken, den so genannten Wissenschaftlern, getötet werden, um damit angeblich die Allheilmittel für unsere vergreiste Gesellschaft zu produzieren und ganz sicher damit auch viel Geld zu verdienen“. Der Erzbischof sprach vom Ringen der Bioethik mit der Biotechnik. Es ginge hier darum, ob man den Embryo töten kann, um aus den gewonnenen Stammzellen angeblich eine „Wundermedizin“ für alte Leute herzustellen. Der Embryo sei aber ein Mensch. „Heilung durch Tötung anderer ist daher ein Widerspruch in sich selbst.“

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