piwik no script img

Journalisten-Verband lockt Ost-KollegInnen an

Der Journalisten-Verband Berlin (JVB), die Landessektion des Deutschen Journalisten-Verbandes, hat in einem Offenen Brief Ost-Berliner KollegInnen zum Beitritt aufgefordert. Sie sollten nicht auf die Erneuerung des Verbandes der Journalisten der DDR (VDJ) warten, sondern sich dem JVB anschließen. Wie der JVB gestern mitteilte, wollen die Westberliner Journalisten ihren Ost-Berliner KollegInnen in einer Phase des Umbruchs und der Arbeits- und Zukunftsunsicherheit mit „Rat, Schutz und Hilfe“ zur Seite stehen. Im Offenen Brief des JVB wird die schleppende Umorientierung des DDR-Journalistenverbandes kritisiert. Es gebe offenbar Schwierigkeiten, „von der Vormundschaft zur Dienstleistung zu finden“. Die Aufforderung zum Beitritt er soll zunächst pauschal zehn Mark pro Monat kosten - wird namentlich vom JVB-Vorsitzenden, Herz, und dem Vorsitzenden des JVB-Bildungsvereins, Krieger, getragen.

Nur noch 430 – dann sind wir 50.000

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 430 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen