: Journalist Höfling ohne Job
Berlin (taz) – Der Nachrichtenkanal N24 hat seinen Russland-Korrespondenten Frank Höfling gestern entlassen. Entgegen seinen Versicherung hatte Höfling jetzt zugegeben, die Aufnahmen eines Massengrabes in Tschetschenien nicht selbst gemacht, sondern vom Iswestija-Journalisten Oleg Blozki gekauft zu haben. In seinen Berichten aus dem Kriegsgebiet hatte Höfling stets den Eindruck erweckt, selbst vor Ort gewesen zu sein. Er beharrte auch auf seiner Version, als er mit Berichten konfrontiert wurden, dass das Material bereits früher auf dem Markt gewesen sei. Damit hätte er gegen jeden journalistischen Grundsatz verstoßen, so der Sender zur Begründung.
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