: Ist das Taj Mahal noch zu retten?
Damit auch künftige Generationen sich an der Schönheit des weltberühmten indischen Taj Mahals erfreuen können, soll die Luft rund um das Denkmal sauberer werden. Mit einem Zehn- punkteprogramm wolle das Energieministerium in Abstimmung mit der Industrie die Luftverschmutzung reduzieren, berichteten indische Zeitungen. Umweltschützer weisen immer wieder darauf hin, daß der mit Edelstein-Intarsien verzierte Marmorbau in Agra südlich der indischen Hauptstadt Neu Delhi durch Umwelteinflüsse zerstört wird. Vorgesehen ist unter anderem die Umrüstung der umliegenden Industrie- und Hüttenbetriebe auf Gas. Die Haushalte sollen künftig nicht mehr mit Kerosin, Kohle und Holz, sondern mit Flüssiggas kochen. Mehr als 100.000 Menschen stehen dafür bereits auf einer Warteliste. Von September an soll es an den Tankstellen in der Umgebung bleifreies Benzin geben.Foto: Archiv
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen