■ Israel: Geheimdienst-Chef
Jerusalem (AP) – Ein Kenner und Gegner der extremistischen jüdischen Siedlerbewegung wird ab März neuer Chef des israelischen Geheimdiensts Schin Bet. Ministerpräsident Jitzhak Rabin ernannte am Sonntag den 44jährigen, dessen Identität geheim ist. Von Beobachtern wird die Ernennung als Zeichen dafür gewertet, daß der Schin Bet sich künftig nicht mehr fast ausschließlich auf die Bekämpfung palästinensischer Terroristen konzentrieren wird.
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 360 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen