■ Israel: Video verboten
Jerusalem (AFP) – Die Verbreitung der einzigen Videoaufnahme von der Ermordung des isralischen Ministerpräsidenten Jitzhak Rabin ist in Israel verboten worden. Die mit den Untersuchungen des Mordanschlags befaßte Kommission beschloß aus Rücksicht auf die Angehörigen Rabins, die Ausstrahlung des Films in der Öffentlichkeit zu untersagen. Der anonyme Amateurfilmer, der die Friedenskundgebung vom Dach aus filmte, übergab die Videokassette vor mehreren Wochen der Untersuchungskommission. Für das außergewöhnliche Dokument hätte er bei Fernsehgesellschaften in aller Welt hohe Beträge kassieren können.
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