: Israel schiebt Sektenmitglieder ab
Jerusalem (rtr) – Einen Tag nach ihrer Festnahme hat Israel gestern die Abschiebung von 11 Angehörigen einer christlichen Sekte aus den USA angeordnet. Das Innenministerium teilte in Jerusalem mit, die Mitglieder der Sekte „Concerned Christians“ mit Sitz in Denver/USA hätten Gewalttaten in Jerusalem geplant, um kurz vor der Jahrtausendwende die zweite Ankunft Jesu Christi vorzubereiten. Am Sonntag waren 14 Sektenmitglieder festgenommen worden. Nach Angaben des Ministeriums wurden die 3 übrigen Mitglieder der Gruppe gestern einem Haftrichter vorgeführt.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen