piwik no script img

■ IranGegen Frauen

Wien (AFP) – Die im Exil tätige iranische Frauenliga hat den iranischen Sicherheitskräften gestern bei der UN-Menschenrechtskonferenz in Wien vorgeworfen, eine neue Kampagne gegen liberal eingestellte Frauen zu führen. Das Ayatollah-Regime zeige sich durch seine Angriffe auf nicht nach islamischen Vorschriften gekleideten Frauen als „Diktatur“, sagte die ehemalige iranische UN-Botschafterin, Ferejdun Howejda. Dies sei umso überraschender, da der iranische Vize-Außenminister Sarif sich letzte Woche vor der Menschenrechtskonferenz über die Verletzung der Frauenrechte im Westen erregt habe.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen