■ Iran: Werbung ohne Frauen
Teheran (AFP) – Bilder von Frauen sind aus der iranischen Werbung wieder verbannt. Wie die konservative Tageszeitung Ressalat am Sonntag berichtete, verbot die Regierung in Teheran jetzt Frauenporträts – selbst wenn sie verschleiert sind – auf Werbeplakaten und in Zeitungen. Dieses Verbot sei erfolgt, nachdem die Vereinigung iranischer Frauen gegen die Bilder protestiert hatte. Geleitet wurde die Protestaktion von der Tochter des Gründers der Islamischen Republik, des verstorbenen Ayatollah Khomeini.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen