piwik no script img

InsolvenzAmerican Apparel in der Krise

| Der US-Textilhersteller American Apparel hat Gläubigerschutz angemeldet. Damit können nun die Gläubiger vorübergehend keine Ansprüche geltend machen. Der Konzern ist mit fast 268 Millionen Dollar verschuldet und verzeichnet seit fünf Jahren sinkenden Umsatz. Der Gläubigerschutz soll dem nach eigenen Angaben fair produzierenden Unternehmen Zeit verschaffen, sich neu aufzustellen. Die Gläubiger müssen nun auf die Hälfte ihres Geldes verzichten. Der Konzern hat 251 Läden in 20 Ländern weltweit. (ds)

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen