piwik no script img

■ IndonesienGewerkschafter

Brüssel (IPS) – Der Internationale Gewerkschaftsbund ICFTU hat gestern sämtliche 120 Millionen Mitglieder der ihr angeschlossenen 174 nationalen Gewerkschaftsverbände in fünf Kontinenten dazu aufgerufen, sich für die Freilassung von verhafteten Gewerkschaftern in Indonesien einzusetzen. Sie sollen sich bei ihren jeweiligen Regierungen für diplomatischen Druck auf Jakarta stark machen, bis der letzte Gewerkschafter wieder frei ist. Der Chef der unabhängigen Gewerkschaft SBSI, Muchtar Pakpahan, war am 13. August verhaftet worden. Außer ihm sitzen noch 20 Gewerkschafter im Gefängnis.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen