: Indischer Luftpirat überwältigt
VICTORIA rtr ■ Besatzungsmitglieder einer Passagiermaschine der Air Seychelles haben gestern offiziellen Angaben zufolge einen bewaffneten Passagier überwältigt, der sich Zugang zum Cockpit verschaffen wollte. Der Zwischenfall habe sich kurz vor der Landung der Maschine aus dem indischen Bombay auf den Malediven ereignet, teilten die Luftfahrtbehörden in der Hauptstadt der Inselgruppe im Indischen Ozean mit. An Bord der Maschine seien 72 Menschen gewesen, darunter vier oder fünf Besatzungsmitglieder. Der Bewaffnete habe einen indischen Pass gehabt. Die Fluggesellschaft Air Seychelles teilte hingegen mit, Verletzte habe es nicht gegeben. Die Maschine sei sicher in Male gelandet. Von dort sollte sie nach einer planmäßigen Zwischenlandung zu den Seychellen weiterfliegen. Die Fluggesellschaft konnte zunächst nicht bestätigen, ob es sich bei der Maschine um eine Boeing 737 handelte, wie Medien berichtet hatten.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen