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IRA-Bombe von Belfast

Berlin (taz) - Die Irisch-Republikanische Armee (IRA) hat sich gestern zu einem Bombenanschlag im Zentrum der nordirischen Hauptstadt Belfast bekannt, bei dem am Montag abend zwei Menschen verletzt wurden. Sechs weitere Personen erlitten einen Schock.

Die Bombe, die aus circa 80 Pfund tschechoslowakischem Semtex-Sprengstoff bestand, war in einem gestohlenen „Black Taxi“ versteckt. Der Anschlag am Montag ereignete sich in unmittelbarer Nähe des Belfaster Rathauses, wo kurz zuvor ein Treffen zwischen Nordirland-Minister King und Polizeichef Hermon stattgefunden hatte. King und Hermon besprachen Sicherheitsvorkehrungen für Nordirlands Beamte, nachdem Sir Kenneth Bloomfield, der höchste Beamte der britischen Provinz, am Montag morgen Ziel eines IRA Anschlags war. Nach über zehn Jahren hat die IRA am Montag die Beamten, die „an der Formulierung der britischen Militärstrategie teilnehmen oder beratend mitwirken“, wieder zu „legitimen Zielen“ erklärt, falls sie nicht zurücktreten.