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Hupka will Wiedergutmachung von Polen

Bonn (dpa) - Der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien, Herbert Hupka, hat Verhandlungen über ein friedliches Neben- und Miteinander von Deutschen und Polen gefordert. „Weder als Demokraten noch als Deutsche können wir gezwungen werden, uns einem Grenzdiktat zu unterwerfen“, erklärte Hupka. Voraussetzung für Verhandlungen ist nach Hupkas Worten „die Verurteilung der Vertreibung als eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit und die Sicherung aller Rechte für die Deutschen jenseits von Oder und Neiße“. Geklärt werden müßten „alle Eigentumsfragen der aus der Heimat vertriebenen Deutschen“, betonte der Politiker. „Für geraubtes und vorenthaltenes Eigentum ist Wiedergutmachung zu leisten, entweder durch Polen oder durch Deutschland. Wer wie Bundespräsident Richard von Weizsäcker in Warschau die Vertreibung der Deutschen verurteilt, könne „die Folgen der Vertreibung nicht für rechtens erklären“.

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