: Hinter den Fassaden
Der bundesweite „Tag der Architektur“ stellt neue Bauprojekte vor – und blickt zurück auf alte
Von Robert Matthies
Hier ist der sprichwörtliche „Blick hinter die Fassaden“ jedes Jahr ganz buchstäblich gemeint (und natürlich auch der Blick auf die Fassaden). Tatsächlich bekommt man beim bundesweiten „Tag der Architektur“ an diesem Wochenende – Schleswig-Holstein begeht ihn traditionell früher, dort fand er bereits vor zwei Wochen statt – nicht nur Einblicke in Räume, sondern auch in all das, was zu ihrer Gestaltung angestellt wird: Skizzen, Baupläne, Projektentwürfe.
„Räume prägen“ lautet das weit gefasste Motto in diesem Jahr, einen Großteil des Programms in Hamburg, Niedersachsen und Bremen machen auch diesmal Projektbesichtigungen aus, dazu gibt es thematische Führungen, Ausstellungen, Vorträge und offene Architekturbüros.
In Bremen und Niedersachsen stellen Architekt*innen und Stadtplaner*innen am morgigen Sonntag insgesamt 91 Objekte vor und beantworten Fragen zum Planungs- und Bauprozess. In Hamburg finden an beiden Tagen Führungen zu rund 60 Projekten statt.
Einen Blick zurück wirft in Hamburg außerdem die Reihe „Zeitzeugen“: Architekt*innen und Stadtplaner*innen besuchen Projekte, die vor mehr als 25 Jahren realisiert wurden., etwa das Wohnquartier am Tegelsbarg, Hamburgs kleine Großwohnsiedlung.
Infos und Programm: www.tag-der-architektur.de
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