: Hellere Bahnhöfe
■ BVG startet Sicherheitskampagne in der U-Bahn / Überfälle zurückgegangen
„Die U-Bahnhöfe sind mittlerweile Sicherheitszonen geworden“, findet Wolfgang Schwenk, Marketingleiter der BVG. Weil aber zwischen der Statistik und dem Empfinden der Fahrgäste eine Lücke klafft, startet die BVG eine Sicherheitskampagne: Die MitarbeiterInnen verteilen in der nächsten Zeit Informationsbroschüren und Sicherheitscards, suchen den direkten Kontakt mit einem mobilen Informationsstand und werben mit Plakaten und Zeitungsannoncen für ihr Sicherheitskonzept. Die scheckkartengroße „Sicherheitscard“ rät den BVG- KundInnen, bei Belästigungen ihrem Ärger laut Luft zu machen, anderen Fahrgästen zu helfen und die Vorfälle bei der Polizei anzuzeigen. Außerdem werden die Fahrgäste aufgefordert, die BVG unter 256-28080 über dunkle Ecken und einsame Winkel zu informieren. In Zukunft werden die U-Bahnhöfe doppelt so hell beleuchtet, auf den Bahnsteigen werden mehr Überwachungskameras und Notrufsäulen installiert, auf Problembahnhöfen und abends patrouilliert mehr Wachpersonal. Die Kampagne kostet rund 500.000 Mark. Seit 1990 hat die BVG ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Laut Statistik gingen die Übergriffe um die Hälfte auf 0,5 Fälle pro eine Million Fahrgäste zurück. keg
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen