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Hanse-Holding kauft Ost-Werft

■ Über 2.000 Arbeitsplätzegerettet / EG und Bund müssen noch zustimmen

Die zur Bremer Vulkan Verbund AG gehörende Hansa-Holding hat nach der Unterzeichnung entsprechender Verträge mit der Treuhandanstalt die unternehmerische Führung der Volkswerft Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern übernommen. Das hat der Vulkan am Mittwoch in Bremen mitgeteilt. Damit sei ein weiterer wesentlicher Schritt im Rahmen der Privatisierung der Volkswerft GmbH vollzogen worden. Zur Käufergruppe gehören neben dem Vulkan Verbund die Unternehmensgruppe Hegemann (Bremen), die Friedrich-Lürssen-Werft (Bremen) und die Hansestadt Stralsund.

Die Käufergruppe geht davon aus, daß das Bundesfinanzministerium und die EG- Kommission die erforderlichen Genehmigungen bald erteilen werden. Am 1. April soll die konstituierende Sitzung des neuen Aufsichtsrates stattfinden, bei der die Organe der Volkswerft neu besetzt werden. Die gegenwärtige Auftragslage des Stralsunder Unternehmens sichert den Mitarbeitern eine Beschäftigung bis 1995, so daß über die vorgesehene Anpassung der Beschäftigtenzahl hinaus keine Entlassungen anstehen. Insgesamt sind 2.175 Dauerarbeitsplätze garantiert. Sofort nach Erteilung der Genehmigungen aus Bonn und Brüssel kann das vorgesehene Investitionsprogramm von rund einer halben Milliarde DM realisiert werden. Zunächst geht es nach Angaben der Holding darum, die bestehenden Aufträge möglichst fach-und termingerecht zu bearbeiten. dpa