piwik no script img

■ HandballDrei Kronen

Bei 40 Grad und einem Zuschauer-Desinteresse von 1.500 hat Ex-Weltmeister Schweden Handball-Weltmeister und Olympiasieger Rußland entzaubert. Im Finale der ersten EM deklassierten die Skandinavier den Top-Favoriten in Porto mit 34:21 (18:9). Wie in Prag versagten den Russen die Nerven, als es um alles ging. Kein Team hatte in der Vorrunde so souverän die Konkurrenz beherrscht – und wurde dann mit eigenen Mitteln, perfekter Gegenstoß und hohes Tempospiel, bestraft. Im Spiel um Rang drei setzte sich Kroatien mit 24:23 gegen Dänemark durch. Die Deutschen verabschiedeten sich hängenden Hauptes mit Rang neun, vier Plätze schlechter als von Bundestrainer Arno Ehret avisiert.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen