piwik no script img

■ TipGerman Graffiti

„Schuld war nur der Bossa Nova“, ZDF, 19.25 Uhr

Man nehme: ein paar frühsechziger Kulissen, Teenager-ähnliche Schauspieler, eine Liebesgeschichte, die Übergangsphase zwischen Ausbildungs- beziehungsweise Berufsleben der jungen Leute und natürlich: zeitgenössischen Rock 'n' Roll. Bernd Schadewald hat sich mit dem Drehbuch für seinen Fernsehfilm „Schuld war nur der Bossa Nova“ verdächtig nah an Coppolas „American Graffiti“ angelehnt. Ursprünglich wollte der Regisseur die tragische Lebensgeschichte der Berliner Sängerin Manuela in Szene setzen, deren größter Hit die deutsche Coverversion von „Blame it on the Bossa Nova“ war. Doch in seinem Film ist davon nur der (titelgebende) Song geblieben. Sehenswert ist „Schuld war nur der Bossa Nova“ im Hinblick auf seine detaillierte Rekonstruktion des 60er- Jahre-Ambientes, als man sich in Deutschland noch in der Eisdiele traf, während in Kalifornien „Mel's“ Hamburger-Drive-In schon gang und gäbe war.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen