: Geheimdienst prüft Möllemann
HAMBURG afp/dpa ■ Die Spendenaffäre um den Ex-FDP-Fraktionschef und Landeschef in NRW, Jürgen Möllemann, hat nach Presseberichten inzwischen auch westliche Geheimdienste auf den Plan gerufen. Diese prüften, ob Möllemann die Spendengelder in Höhe von 840.000 Euro aus dem arabischen Raum erhalten habe, berichtete Bild unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Als Zahler kämen Saudi-Arabien und die Vereinigte Arabische Emirate in Frage. Ein vorläufiger Kassensturz habe ergeben, dass aus der Kasse der FDP-Landtagsfraktion keine Gelder zur Finanzierung der Flugblätter geflossen seien. Möllemann denkt offensichtlich nicht an die Aufgabe seines Bundestagsmandats. Er habe Anfang der Woche dem Parlamentarischen FDP-Fraktionsgeschäftsführer Koppelin mitgeteilt, in welchen Bundestagsausschüssen er die FDP vertreten wolle.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen