: Fragen für Olympia-UA
Die Oppositionsfraktionen haben gestern ihren Fragenkatalog für den geplanten Parlamentarischen Untersuchungsausschuß zur Klärung von Unregelmäßigkeiten bei der Olympia-Bewerbung vorgelegt. FDP, Bündnis 90/ Die Grünen, PDS und die Gruppe Neues Forum formulierten mehr als 80 Fragen, vor allem zum Geschäftsgebaren der Olympia GmbH. Es müsse geklärt werden, ob der Regierende Bürgermeister Diepgen als Aufsichtsratschef seine Aufsichtspflicht verletzt habe, sagte der sportpolitische Sprecher der FDP, Axel Hahn. Aus der Sicht der sportpolitischen Sprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen, Judith Demba, ist die Aufhellung der Arbeit der Olympia GmbH auch für die Zukunft nötig, weil der Senat plane, über ähnliche GmbH- Konstruktionen auch andere Aufgaben erledigen zu lassen. Die Einsetzung des Ausschusses gilt als sehr wahrscheinlich. Die Opposition verfügt über das nötige Viertel der Abgeordneten. Zudem haben aber auch die CDU und SPD bereits mitgeteilt, sich der Einrichtung dieses Ausschusses anzuschließen. Bereits bei der nächsten Plenartagung am 19. Januar könnte der Ausschuß eingesetzt werden.dpa
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