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Finissage Ulf Aminde

In der Vergangenheit definierte Ulf Aminde in seinen Videoprojekten vermeintlich kunstferne Räume als Bühnen und ließ darauf jene agieren, deren Stück die eigene Biografie widerspiegelt: Paare zum Beispiel, die in den Schauräumen eines Ikea-Marktes Soap-Szenen improvisieren, Punks, die vor der Kulisse eines Abbruchhauses „Reise nach Jerusalem“ spielen oder Obdachlose, die in der Berliner MoMA-Ausstellung moderne Malerei kommentieren. Aminde verbindet Film, Bildende Kunst und Performance zu einem Rechercheverfahren, das sich realen Verhältnissen mit einer Mischung aus Empathie und Distanz nähert.

Sonntag, 16 Uhr, GAK – Gesellschaft für aktuelle Kunst