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Familie im Finale

Valentin Vacherot Foto: ap

Schon mal was von Valentin Vacherot gehört? Kein Wunder. Der gute Mann aus Monaco gehörte als 204. der Weltrangliste im Tennis zu den Hinguckern der Szene – bis Sonntag. Da hat er das Masters-Turnier in Shanghai gewonnen. Im Endspiel schlug er den Franzoisen Arthur Rinderknech, der zuvor die deutsche Nummer eins Alexander Zverev ausgeschaltet hatte, mit 4:6, 6:3, 6:3 und feierte damit den mit Abstand größten Erfolg seiner Karriere. Vacherot war als Nummer 204 der Weltrangliste in das Turnier gestartet und hatte sich durch die Qualifikation ins Hauptfeld gekämpft.

Bei der Siegerehrung konnten beide Spieler ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Der eine freute sich auch deshalb für den anderen, weil die beiden Cousins sind. Immer wieder blickten sich Vacherot und Rinderknech an und mussten mehrmals vor Rührung ihre Ansprachen unterbrechen. „Heute gibt es zwei Gewinner und eine Familie, die gewonnen hat. Es ist nicht real. Ich habe keine Ahnung, was hier passiert. Es ist wie in einem Traum“, sagte Vacherot.

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