: FDP: Asylkompromiß
■ Mit großen Parteien gegen die Scharfmacher
Der Landesvorsitzende der niedersächsischen FDP, Stefan Diekwisch, hat am Montag an die Sozialdemokraten im Land und an die CDU bundesweit appelliert, in der Asylfrage Kompromißfähigkeit zu zeigen. „Gerade die beiden großen Parteien müssen in dieser Frage erkennen, daß ein Crash-Kurs, den die Scharfmacher auf der einen wie auf der anderen Seite anstreben, den sozialen Frieden in diesem Staat ...im Kern berührt“, schreibt Diekwisch in einer Presseerklärung.
Die Unionsdebatte um eine Notstandsgesetzgebung sei ein Spiel mit dem Feuer, an dem sich die FDP nicht beteiligen werde. Die gegenwärtig heillose Verwirrung innerhalb der niedersächsischen SPD und vor allem der rot-grünen Landesregierung zur Asylproblematik sei ein untragbarer Zustand. dpa
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen