piwik no script img

Elefanten brauchen noch dickere Haut

Lausanne (taz) - Die Lausanner Artenschutzkonferenz hat am Mittwoch beschlossen, daß nur bereits vor 1976 angelegte Elfenbeinvorräte noch bis zum 16. Januar 1990 verkauft werden dürfen. Damit unterliegen rund 95 Prozent aller derzeitigen Stoßzahnbestände - darunter die in Hongkong lagernden 680 Tonnen - einem Handelsverbot. Am 16.Januar tritt das am Dienstag beschlossene zweijährige Moratorium für den Handel mit dem Elfenbein afrikanischer Elefanten in Kraft. Als „unverschämt“ wies der Artenschutzexperte von Greenpeace, Peter Pueschel, die gestern von der 'Neuen Zürcher Zeitung‘ veröffentlichte Vermutung des Delegationsleiters der Schweiz, Dollinger, zurück, Arten-und Umweltschutzorganisationen hätten das Stimmverhalten einiger Länder durch Bestechung beeinflußt.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen