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Eine „dumme Sache“

■ China verzeiht Deutschland die Kritik

Peking (dpa/taz) – Die Bundesregierung kann aufatmen: China wird gnädig über die Kritik an den Menschenrechtsverletzungen hinwegsehen und Deutschland nicht mit wirtschaftlicher Vergeltung strafen. Menschenrechte und Handel wolle man nicht verknüpfen, sagte Außenminister Qian Qichen gestern vor der Presse.

Die Bundesregierung hatte am Mittwoch eine Verurteilung Chinas durch die UN-Menschenrechtskommission unterstützt. Das wurde allerdings im fünften Jahr hintereinander knapp abgewiesen. Qian Qichen sagte, China habe versucht, andere Staaten zu überzeugen, daß sie „diese dumme Sache nicht wiederholen sollten“. Besonders die deutsche Regierung war von der chinesischen Führung gedrängt worden, sich dafür einzusetzen, daß die Resolution gar nicht erst eingebracht wird. Dabei soll so oft auf die guten Wirtschaftsbeziehungen hingewiesen worden sein, daß dies als indirekte Drohung hätte aufgefaßt werden können. häm

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