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■ ANTJE VOLLMER ZUR KRISE DER PARTEIENEbbe und viel Müdigkeit

Früher fungierten Parteien noch als Transmissionsriemen für gesellschaftliche Entwicklungen; sie waren unersetzlich als Anreger öffentlicher politischer Debatten, transportierten aufklärerische Nachrichten. Doch aus ist's und vorbei. Es kriselt, und das nicht erst seit gestern. Die Parteien sind verkommen zu populistischen Rattenfängern, skrupellos, machtgierig, verfilzt. Die WählerInnen quittieren den Verfall politischer Kultur mit Nicht- oder Rechtswählen. Was tun? Antje Vollmer fordert von den Parteien weniger Pepp und PR, sondern eine „neue Ethik des Politischen“ auf SEITE 14

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