■ Surfbrett: Die rheinische Kalorienbombe
Was kann aus 2,5 Kilogramm Kartoffeln, 4 Zwiebeln, 5 Eiern, Haferflocken, Öl und Maggi entstehen? Ein wenig schwer scheint es schon als Rezept im Magen zu liegen, zumal Uschi, Bruno, Lena und Laura Tenhagen meinen, diese Portion könne auch von einer einzigen Person vertilgt werden. Es handelt sich um das einzig wahre Rezept für den einzig wahren rheinländischen Doeppchenskuchen. Die weiteren, vom Tenhagen-Quartett geschilderten Prozeduren lassen auf eine Unterart des Kartoffelauflaufs schließen – das Beste daran sei jedenfalls die Kruste. Es ist nicht unbedingt nötig, selbst zur Tat zu schreiten, die Tenhagens haben ihrem Lieblingsgericht eine allerliebste, private Website gewidmet, unter home.t-online.de/home/u.b.tenhagen/doeppch.htm ironisch gewürzt und mit einem echten Briefkastenonkel namens Doktor Doeppche serviert, der vor keiner Leserfrage zurückschreckt. niklaus@taz.de
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen