piwik no script img

Die Frau fürs Wesentliche Susanne Bauer | 1959-2000

Sozialversicherung? Steuern? Arbeitsamt? Pfändung? Sie kannte sich mit allem aus, alle tazler:innen hatten mit ihr zu tun und sie stets ein offenes Ohr und Rat: Susanne Bauer war von 1989 bis 2000 das „Personalbüro“ der taz.

taz Hall of Fame | „Ist Susanne da?“ Dieser Ruf wird uns in Erinnerung bleiben. Sie war die Ansprechpartnerin, wenn es für uns tazler um Wesentliches ging, den Lohn, den Vorschuss, die Abrechnung, das Kindergeld, die Bescheinigung für die neue Wohnung, das Arbeitsamt oder gar für die drohende Gehaltspfändung.

Susanne hatte Verständnis, Aufmerksamkeit und wusste meistens Rat. Sie war versiert in einem Metier, das für uns andere ein Buch mit sieben Siegeln war.

JedeR hatte mit ihr zu tun

Susanne Bauer war das „Personalbüro“, seit 1989 in der taz und schon vorher im Steuerbüro für uns zuständig. Hunderte von taz-MitarbeiterInnen mögen inzwischen durch ihre Hände gegangen sein. Sie war die Einzige in diesem Haus, mit der zu irgendeinem Zeitpunkt jedeR zu tun hatte.

An ihren Schreibtisch wird sie nicht zurückkehren. Auf der Rückfahrt aus dem Urlaub in Schweden ist sie bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Susanne Bauer hinterlässt in der taz eine große Lücke, sie wird nicht mehr für uns da sein. Unser besonderes Mitgefühl gilt ihren beiden Töchtern Frauke und Katrin. 🐾

🐾 Dieser Nachruf erschien in der taz vom 11. Juli 2000 und war gezeichnet von der damaligen Betriebsrätin Doris Benjack und dem damaligen Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch.