■ Die Anderen: Maariv: Die konservative israelische Zeitung zur Aktion "Neue Hoffnung" vor Mogadischu
Die konservative israelische Zeitung zur Aktion „Neue Hoffnung“ vor Mogadischu:
Ohne die humanitäre Wichtigkeit der Aktion „Neue Hoffnung“ verkleinern zu wollen – die Truppenentsendung nach Somalia ist ein Zeugnis für das Versagen der afrikanischen Unabhängigkeit. Es ist nicht nur Somalia, das sich nicht selbst helfen kann. Auch die benachbarten Länder können Somalia nicht helfen. Die bittere Wahrheit ist, daß die Situation der meisten Afrikaner heute schlimmer ist als zur Zeit des Kolonialismus. Niemand will zum Imperialismus zurückkehren, aber die verlogenen Lippenbekenntnisse der Welt an das unabhängige Afrika garantieren dem schwarzen Kontinent keine Unabhängigkeit von Hunger, Leid und Tod.
Mit reinem Gewissen wissen
Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen