: Das Riesenprojekt
■ Brahms-Requiem mit 230 SängerInnen unter Joshard Daus
Den Laienchorgesang zu fördern, dafür hat Joshard Daus, der in Mainz die Chorleitungsprofessur betreut, sich schon immer eine Menge einfallen lassen. Nun steht ein neues Riesenprojekt kurz vor der Aufführung. Eine gemeinsame Chorakademie mit SängerInnen aus ganz Polen und dem Brahms-Chor Bremen – insgesamt 230 SängerInnen – hat in Danzig mehrere Tage lang Johannes Brahms' „Ein deutsches Requiem“ einstudiert, jene „Musik von unbeschreiblicher Neuheit“, wie der Zeitgenosse A. Schubring fand. 1868 wurde das Werk im Bremer Dom uraufgeführt. 1995 finden zwei Konzerte in Danzig statt und zum Abschluß ist Brahms' Requiem heute abend in der Glocke zu erleben. Die Staatliche Baltische Philharmonie Danzig spielt den Orchesterpart, die Solisten sind Maria Venuti und Jerzej Artisz.
usl
„Ein deutsches Requiem“ heute abend 20 Uhr in der Glocke.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen