: DSU-Austritte weiten sich aus
Berlin (dpa) - Die Austrittswelle in der Deutschen Sozialen Union (DSU) ergreift jetzt auch die Landesverbände in der DDR. Nach zahlreichen prominenten DSU-Politikern, darunter Innenminister Peter-Michael Diestel und Entwicklungsminister Hans-Wilhelm Ebeling, hat am Mittwoch auch der Landesvorsitzende der Brandenburger DSU, Dirk Weßlau, seinen Austritt aus der Partei erklärt. In einem Rundfunkinterview nannte er „den Rechtsruck nach dem Leipziger Parteitag“ und das „organisatorische Chaos“ als Begründung.
Die Engagierten stärken
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen