■ DFF: IG Medien fordert Umschulung
Berlin. Die Schaffung von Umschulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für die Beschäftigten des Deutschen Fernsehfunks und des früheren DDR-Rundfunks, die nach Abschaltung der Sender zum Jahreswechsel arbeitslos werden, hat die Industriegewerkschaft Medien (IG Medien) gefordert. Noch immer sei unklar, wie solche Maßnahmen finanziert werden sollten, kritisierte die Gewerkschaft am Dienstag in einem offenen Brief an die Ministerpräsidenten der fünf neuen Bundesländer und den Berliner Regierenden Oberbürgermeister. Gespräche mit Vertretern des Rundfunkbeauftragten seien bisher ohne greifbares Ergebnis geblieben.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen