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Coming out-Kurs

■ Neuer Treff für lesbische Mädchen

Eine „Coming out“-Gruppe für Mädchen und junge Frauen gibt es jetzt bei den „Gewitterziegen“, dem Verein für feministische Mädchenarbeit in der Hohentorsheerstraße. Angesprochen sind junge Frauen zwischen 15 und 20, die wissen oder glauben oder fühlen, daß sie lesbisch sind oder sein könnten oder sein wollen.

„Die lesbischen Mädchen können hier sehen: ich bin nicht alleine“, sagt Stefanie Goßens (28), die Leiterin der „Coming out“- Gruppe. „Es ist ein Treffpunkt, wo sie über die alltäglichen Dinge reden können, ohne immer Angst zu haben, daß die anderen plötzlich befremdet gucken“.

Die „alltäglichen Dinge“ für junge Lesben, sie sind nicht viel anders als für heterosexuelle Mädchen: Freundschaften, Liebesbeziehungen, Auseinandersetzungen mit den Eltern und die große Frage: Wer bin ich? Während aber andere Jugendliche Orientierungshilfen in Filmen, Büchern, bei älteren Geschwistern und Freundinnen finden, müssen die lesbischen Mädchen lange, und meistens vergebens, nach selbstverständlichen Vorbildern suchen.

Deshalb wurde auf dem diesjährigen Treffen der bundesweiten „Fachtagung der Mädchentreffs“ erstmalig das Anliegen von Gruppen für lesbische Mädchen in den Vordergrund gestellt. C.K.

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