Neuer kaufmännischer Leiter für Hamburger Kunsthalle: Cellist führt Museumsfinanzen
Erst ein Sänger, jetzt ein examinierter Solo-Cellist: Mit Bedacht hat Hamburgs Kulturbehörde mit Norbert Kölle abermals einen kulturaffinen Mann zum kaufmännischen Geschäftsführer der Kunsthalle ernannt, der dem künstlerischen Leiter den Rücken freihalten soll.
Das war beim Vorgänger, dem knallhart sparenden Exsänger Stefan Brandt, gescheitert: Der hatte seinem Kodirektor ständig hineinregiert und sogar ein eigenes Musik(!)-Programm für die Kunsthalle initiiert. Wie der seit 2004 am Bremer Focke-Museum für Kunst und Kulturgeschichte tätige Kölle agiert, bleibt abzuwarten. Arbeitnehmerfreundlicher als Brandt, der bei der Unternehmsberatung McKinsey lernte und jetzt zum Berliner Veranstaltungsforum „Futurium“ ging, mag er sein: Immerhin hat Kölle seine Manager-Zusatzausbildung im Non-Profit-Sektor absolviert.
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