: CDU fordert mehr Straßen
Der Landesverband der Hamburger CDU verurteilt wieder einmal die ihrer Meinung nach „autofahrerfeindliche Politik des rot-grünen Senats“ und startet deshalb eine Informationsoffensive. Zusammen mit der Bürgerschaftsfraktion will der Landesverband Stau-Infoaktionen durchführen und am 19. September ein zentrales Autofahrer-Hearing durchführen. Nach Berechnungen der CDU produzieren „die hausgemachten Verkehrsbehinderungen volkswirtschaftliche Staukosten von täglich einer Million Mark“, so der Landesvorsitzende Dirk Fischer. „Dieser Zustand gefährdet den wirtschaftlichen Standort Hamburg und passt nicht zu einer Weltstadt.“ Ziel der Initiative sei es, den „Verkehr in Hamburg zu verflüssigen“ und genug Parkraum zur Verfügung zu stellen. Deshalb sollten „künstliche Verkehrsbehinderungen“ ab-, dafür neue Ring- und Entlastungsstraßen gebaut werden. else
Siehe auch Störzeile (oben)
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen