Berliner Justiz: Effektiver gegen Rechtsextreme
Die Berliner Staatsanwaltschaft soll ein Kompetenzzentrum gegen Rechtsextremismus bekommen. Die Pläne seien derzeit in der „finalen Abstimmungsphase mit der Polizei“, sagte Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) der Berliner Morgenpost (Sonntag). Ziel sei ein „Gefährdermanagement“, das mit den gegen islamischen Terrorismus entwickelten täterorientierten Maßnahmen vergleichbar sei. „Wir wollen den Rechtsextremismus stärker bekämpfen“, sagte Behrendt: „Da sind wir uns in Berlin bei Polizei und Staatsanwaltschaft einig.“ In der Stadt gebe es ausgeprägte rechtsextreme Strukturen, die Sorgen bereiteten. Dazu gehöre auch eine Brandanschlagserie in Neukölln, bei der viel für rechtsextreme Motive spreche. Ermittlungen gegen rechtsextreme Täter sollen künftig gebündelt in einer Abteilung laufen und nicht mehr nach Deliktarten getrennt. (epd)
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen