: Bericht über Stimmenkauf in Österreich
Wien (dpa) – Ein angeblicher Stimmenkauf für die Wahl des Nationalrates Anfang Oktober hat in Österreich für Wirbel im Wahlkampf gesorgt. Der Abgeordnete der oppositionellen Grünen, Andreas Wabl, bekräftigte in Wien, der Bauunternehmer Richard Lugner habe ihm für seine Unterschrift umgerechnet 21.000 Mark angeboten. Der erstmals mit einer neuen Partei „Die Unabhängigen“ angetretene frühere „Partylöwe“ Lugner nannte sein Angebot gestern einen „Scherz“.
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