: Bande prellte Versicherungen
Die Berliner Polizei hat einer Bande von Betrügern das Handwerk gelegt, die im großen Stil mit fingierten Unfällen verschiedene Versicherungen abkassiert hat. 15 Verdächtige hatten laut Polizei von gestern in mindestens 20 Fällen nach selbst inszenierten Verkehrsunfällen Schadensersatzansprüche von rund 180.000 Mark bei Versicherungen gestellt. Rund 50.000 Mark wurden schon ausgezahlt. Bei sechs Hauptverdächtigen wurden bereits die Wohnungen durchsucht, hieß es weiter. Hierbei konnte umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden. Die Betrüger sollen nach den fingierten Unfällen mit den notdürftig reparierten Autos weitere Karambolagen provoziert haben. Die Haupttäter hätten auf diese Weise rund 2.000 Mark Gewinn pro Fall ergaunert. 15 Fälle hat die Bande bereits zugegeben. Hauptverdächtige sind laut Polizei ein 25-jähriger Mann aus Tiergarten und ein 21-Jähriger aus Neukölln. Die Versicherungen und das Landeskriminalamt konnten die Auszahlung der verbleibenden 130. 000 Mark verhindern. DPA
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen