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Auch Kinder flüchten

Mindestens 1.500 Minderjährige sollen nach Schätzungen des Roten Kreuzes vom Montag mit der Flüchtlingswelle in Italien an Land gekommen sein, über 40 Prozent davon ohne Eltern. Im „Istituto Margiotta“, einem Heim in Brindisi, haben rund 40 verwaiste albanische Flüchtlinge zwischen zwei und 18 Jahren Aufnahme gefunden. Das Schicksal vieler anderer Kinder ist völlig ungewiß. Manche werden immer noch allein und weinend buchstäblich von der Straße aufgelesen. Derweil reist Zustrom von privaten Hilfsgütern nicht ab. „Die Solidarität der Bevölkerung ist die einzige Existenzsicherung, die die Flüchtlinge haben“, so ein Pfarrer.

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