: Asbest-Debatte nur Sturm im Wasserglas?
Als „Sturm im Wasserglas“ haben Politiker gestern auf der Umwelttechnik-Fachmesse „Utech 94“ die Debatte um Asbestprobleme im Internationalen Congress Centrum (ICC) bezeichnet. „Die gesundheitliche Gefährdung durch gelegentlichen Alkoholausschank ist im ICC größer als durch Asbest“, meinte der für Umweltschutz zuständige Bonner Staatssekretär Stroetmann. „Es gibt kein Asbest-Problem im ICC“, sagte auch Messesprecher Hofer. Bei einer Messung im ICC-Saal 2 vor einer Woche habe die Zahl der Asbestfasern unterhalb der Nachweisgrenze von 350 bis 400 Fasern pro Kubikmeter Luft gelegen.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen