Die Großstadt verdrängt viele Tier- und Pflanzenarten. Andere gewöhnen sich an den Trubel - und lassen sich hier nieder. Parallel zur Biodiversitätskonferenz der Vereinten Nationen in Bonn stellt die taz einige bemerkenswerte Berliner vor. Heute: Der Heldbock.
Ist Berlin für Tiere und Pflanzen ein Paradies oder doch eher eine Zumutung? Darüber streiten die Naturschutzexperten. Das Land will seine Artenvielfalt schützen - spart jedoch in diesem Bereich.
Die Großstadt verdrängt viele Tier- und Pflanzenarten. Andere gewöhnen sich an den Trubel - und lassen sich hier nieder. Parallel zur Biodiversitäts-Konferenz der Vereinten Nationen in Bonn stellt die taz einige bemerkenswerte Berliner vor.
Die Stechmücken haben den milden Winter und das feuchte Frühjahr genossen und sich eifrig vermehrt. Jetzt wollen sie Blut sehen. Betroffen sind Brandenburg und der Stadtrand.
Die einen nennen ihn Tierquäler; andere kritisieren sein fehlendes Gespür für Marketing. Dabei will Bernhard Blaszkiewitz nur eines: Tiere bewahren und zeigen.
Die grüne Tierschutzexpertin Claudia Hämmerling und der Tierschutzverein Peta werfen Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz vor, aus Profitgier fragwürdige Tiere zu züchten und Tiere über Händler an Schlachter zu verkaufen
Der Förderverein von Zoo und Tierpark bezeichnet die Vorwürfe von Grünen-Politikerin Hämmerling als boshaft. Sie hatte Zoo-Chef Blaszkiewitz wegen Verletzung des Tierschutzgesetzes angezeigt. Die Staatsanwaltschaft prüft noch
Tierschützer und Grüne fordern den Rücktritt des Zoo- und Tierparkdirektors. Der Vorwurf: Tiere sollen spurlos verschwunden oder gar beim Schlachter gelandet und zu Potenzmitteln verarbeitet worden sein.
Seit drei Jahren gibt es die Swingparty "Gay Night at the Zoo". Für dieses Jahr erteilt die Zoodirektion den Schwulen eine Absage. Die fühlen sich diskriminiert.