An der Hochschule für Technik und Wirtschaft studieren junge Leute aus mehr als 100 Nationen. Wie gehen sie damit um, dass der Kiez eine Neonazi-Hochburg ist.
LITERATUR Der Schriftsteller David Wagner überprüft in seinem neuen Buch „Mauer Park“ die eigenen Beobachtungen aus dem Berlin der neunziger Jahre. Eine seiner Erkenntnisse: Auch Mythen sind endlich
Der ehemalige Flugplatz Tempelhof soll umgebaut werden. Mit einem Volksbegehren und einer Klage versuchen Umweltschützer und Anwohner, den Freiraum zu erhalten
LITERATUR Der preisgekrönte Autor David Wagner veröffentlicht seine feuilletonistischen Berlin-Erkundungen von 2001 erneut – und versieht sie mit aktuellen Nachbetrachtungen und Fußnoten
REINICKENDORF Für Funker sind die Bedingungen im Märkischen Viertel bestens. So kommunizieren sie mit der Welt – und bleiben in ihrem Kiez eher unter sich
FOTOGRAFIE Krude Orte im Osten, halb Brache, halb Provisorium, hat Ulrich Wüst am liebsten fotografiert. Seine „Berlin Leporellos“ sind in der Collection Regard zu sehen
LÄRM Auf dem Tempelhofer Feld sollte am Sonntag der letzte Überlebende des Vernichtungslagers Sobibór sprechen – zeitgleich zur Schlagerband „Sternblut“ auf der anderen Seite der Rollbahn
AM RAND Die Presse jazzt Marzahn zum neuen Szenebezirk hoch: In der Alten Börse sollen Yogaclub, Goldschmiede, Schreinerei, Flohmarkt und Filmfestival bald auch dem gemeinen Marzahner offenstehen
TEMPELHOFER FREIHEIT Das Gelände des ehemaligen Flughafens bietet ein gutes Beispiel für selbst organisiertes Handeln. Künftig könnte hier bezahlbarer Wohnraum entstehen
STADTNATUR An einem Bauzaun am Mehringplatz gedeihen Kräuter und Kohl. Wer vorbeiläuft, kann sich bedienen. Die Initiatorinnen wünschen sich mehr „Gärten am Zaun“. Es fehlen Geld und Interessenten
STADTNATUR Beim Tiergartendialog erläutert man das „Parkpflegewerk“ für die zentrale Grünanlage in der Stadt. Mehr Pflege wäre gut, mehr Geld würde man brauchen – das zentrale Thema Eventmeile aber bleibt ausgespart
WRANGELBRUNNEN 1902 wurde der Wrangelbrunnen nach Kreuzberg verdrängt. Heute bildet er das Zentrum einer Oase der Ruhe mitten in der Stadt. Hunde und Kinder lieben den Brunnen, die Erwachsenen genießen den Park
SANIERUNG Vor 20 Jahren fiel der Startschuss für die „behutsame Stadterneuerung“ im Ostteil Berlins. 2 Milliarden Euro steckte das Land in marode Häuser. Die Verdrängung hat das nicht verhindert. Warum eigentlich? Ein Wiedersehen mit den Akteuren einer nur mäßig erfolgreichen Strategie
Wenn der Tiergarten umzäunt würde, käme das für die Architekturprofessorin Sandra Bartoli einer Entzauberung gleich. Mit Studierenden erforscht sie die Geheimnisse des Parks.