HESSEN Drei Jahre nach Bekanntwerden der rechten Terrorzelle untersucht der Landtag in Wiesbaden die Morde an Migranten. Das Interesse der schwarz-grünen Koalition hält sich in Grenzen. Ströbele: Viele Fragen offen ➤ SEITE 3
Torsun hat die neue Egotronic-Platte „Die Natur ist dein Feind“ genannt – ein Verweis auf seine Rheumaerkrankung. Und er ist besorgt über die Pogromstimmung im Land.
Der Generalbundesanwalt gibt Akten im Kasseler Mordfall Halit Yozgat nicht frei. Was daran schwierig ist, erklärt der Anwalt der Nebenkläger, Alexander Kienzle.
Das Land Hessen stoppt Fördergelder für eine anerkannte Bildungsstätte. Das Sozialministerium sieht mögliche Verbindungen zu neurechten Jugendbewegungen.
NAZIS Der Mord an Halit Yozgat nährt in rechten Kreisen die Vermutung, der NSU sei eine vom Geheimdienst kontrollierte Truppe gewesen, die bloß die entsprechende Szene diskreditieren sollte
NEONAZI-NETZWERK Panne beim hessischen Verfassungsschutz: Sie haben die Biker-Zeitschrift abonniert, in der Rechte für ein Netzwerk in Gefängnissen warben. Aber die Beamten haben das Inserat übersehen
Der Geheimdienst der Bundeswehr versuchte 1995, den NSU-Terroristen Uwe Mundlos als Informant anzuwerben. Die Mitglieder des U-Ausschusses wussten nichts.
Der Vater eines der Neonazi-Opfer hofft, dass die Holländische Straße in Kassel zum Gedenken an Halit Yozgat umbenannt wird. CDU, SPD, Linke und Grüne winken ab.
Welche Rolle spielt bei dem Neonazi-Mord von Kassel 2006 ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes? Fest steht: Der Beamte hat eine starke rechte Gesinnung.
Die Männer, die ein Sommercamp in Hessen überfallen haben, kommen offenbar aus der organisierten rechtsextremen Szene. Der verhaftete Kevin S. steht der NPD nahe und ist in der örtlichen Kameradschaft aktiv. Polizei ermittelt wegen Mordversuchs