Seit zehn Jahren bringt „Whirlschool“ die SchülerInnen zum Tanzen. Das Bremer Projekt gilt als bundesweit vorbildlich, weil Kinder und Jugendliche etwas weithin Unbekanntes erleben – zeitgenössischen Tanz. Neben neuen Bewegungsmustern lernen sie sogar, ihre Geschlechterrollen zu vergessen
An der Gesamtschule Ost passiert gerade „Rhythm is it!“, und wer das Ergebnis dieses schulumfassenden choreografischen Projekts live erleben möchte, braucht nur in‘s Mercedes-Center zu kommen. Die Kammerphilharmonie wird auch dort sein
„Win/Win“ oder spar spar? Die TänzerInnen des Bremer und des Oldenburger Theaters firmieren künftig als gemeinsame „Tanzcompagnie Nord-West“. Unterm Strich gibt es weniger Tänzer und mehr Premieren. Das bundesweit neuartige Modell verspricht „fast Festival-Charakter“
Das Bremer „tanz_bar“-Projekt bringt als erste „mixed-abled Company“ im Norden Behinderte und Nicht-Behinderte zusammen und sucht dabei eine neue Tanzästhetik. Der Anspruch ist hoch: Es geht nicht um Zeitvertreib, sondern um Professionalität. Und das auch über Kommunikationshürden hinweg
Im „La Habana“ würden Menschen mit dunkler Hautfarbe abgewiesen, behaupten Bremer Salsa-Lehrer. Der Club-Betreiber weist die Vorwürfe zurück. Hier ginge es um persönliche Streitereien
Was Fußball mit Tanz verbindet: Real Madrid hat ein „weißes Ballett“, Bremen bald ein HipHop-WM-Projekt. Ausgestattet mit allen wünschenswerten Adjektiven: Bewegungslustig, innovativ und integrativ
Die Ästhetisierung der Arbeitswelt schreitet voran: Bremens neueste Kulturniederlassung – die Staplerhalle am ehemaligen Überseehafen – wurde jetzt mit einer eigenen Show gewürdigt: dem „Guten Abend“ von Frauke Wilhelm und Hartmut Emig
Beim „tanzwerk“ setzen Jugendliche ihre Alltagswelt in Bewegung um. In aktuellen Produktionen geht es um Ausgrenzung und Mobbing – und um die Gattung der paarhufigen Hornträger: Zicken
Was hat zeitgenössischer Tanz an Schulen zu suchen? Eine ganze Menge, waren sich Experten bei einem Symposium im tanzwerk einig – die produktiven Bremer Ansätze darben allerdings an finanziellen Engpässen. Derweil geht die „tanzstadt Bremen“ mit den „tanzköpfen“ schon in seine dritte Runde
Heimat, heimgesucht von der Post-Moderne: Mit dem Kulturprojekt „Himmelfahrt Wesermarsch“ will die wirtschaftlich marode Region zwischen Lemwerder und Butjadingen ihr Selbstbewusstsein stärken und das Image polieren