Archiv der Gruppe „Die Tödliche Doris“ Schätze aus dem Kumpelnest Die Punk-Art-Gruppe „Die Tödliche Doris“ gehört zum West-Berlin der 80er. Galerist Radek Krolczyk schützt ihr Archiv in Bremen vor Berliner Nostalgie. Von York Schaefer 27.4.2023
Ein städtischer Salon im Krisenwinter Die Amerika-Gedenkbibliothek ist ein öffentlicher Ort ohne Konsumzwang. Und das auch am Wochenende Von Matthieu Praun Ausgabe vom 27.12.2022, Seite 20, berlin kultur Download (PDF)
Verantwortung von Museen Kunst ohne Kontext Museen müssen die Geschichte ihrer Sammlungen erforschen. Denn vieles wurde geraubt, mitgenommen, unredlich erworben. Von Sabine Seifert 30.9.2021
Aufarbeitung der NS-Zeit „Euthanasie“-Opfer anerkennen Die Grünen stellen einen Antrag zur Anerkennung der Verbrechen während der NS-Zeit. Beteiligten Ärzt:innen drohten kaum Konsequenzen. Von Julia Hubernagel 11.5.2021
NS-Unrecht und Kunstrestitution Ein ganz neues Kapitel US-Erben finanzieren mit deutschen Institutionen ein Projekt zur Rekonstruktion der Kunstsammlung des Verlegers Rudolf Mosse. Von Brigitte Werneburg 7.3.2017
„Open Access“ in der Wissenschaft Zugang für alle! Kommerzielle Verlage verdienen horrende Summen, indem sie staatlich finanzierte Forschungsergebnisse publizieren. Das ist undemokratisch. Von Beate Rusch 5.9.2015
Ungebührliches Verhalten in Berlin Randale in Neuköllner Bibliothek Die Helene-Nathan-Bibliothek in Berlin-Neukölln gilt auf einmal als unsicher. Der Bezirk bestellt für die nächsten drei Monate einen Sicherheitsdienst. Von Claudius Prößer 10.2.2015
Mit dem Blick nach vorn DDR-GESCHICHTE Stasi-Zentrale erhält bis Ende 2015 Open-Air-Ausstellung. Auf den „Campus der Demokratie“ muss Roland Jahn allerdings noch warten. Berlin rückt kein Geld raus Von ROLF LAUTENSCHLÄGER Ausgabe vom 10.2.2015, Seite 20, Berlin Aktuell Download (PDF)
Aktion zur Lesewoche Bücher pflücken Die Organisatoren der Sprach- und Lesewoche verwandeln Parks in Open-Air-Bibliotheken. Wer ein Buch haben will, muss es von den Bäumen pflücken. Von Alke Wierth 10.8.2012
Kommentar Bücherhallen Gutsherren-Art à la Welck Kommentar von Petra Schellen Wo die Bücherhallen sparen, soll, bitteschön, der Stiftungsrat entscheiden. 5.10.2010
Kulturpolitik Angriff auf die Substanz Hamburgs Bücherhallen (HÖB) sollen eine Million Euro einsparen. Filialen will der Kultursenator nicht schließen, aber seltener öffnen. Die HÖB-Chefin wehrt sich. Von Petra Schellen 5.10.2010
die wahrheit Rumms durch Robbe Günter Grass bekennt sich zu Anschlag auf Kölner Stadtarchiv: "Böll musste weg!" Von Roland Bursch 11.3.2009
Bürgerengagement in Prenzlauer Berg Bücherwürmer retten Bibliothek Die Kurt-Tucholsky-Bibliothek kann nur mit Ehrenamtlichen den Betrieb aufrechthalten. Denn der Bezirk hat kein Geld, viele Bibliotheken mussten bereits schließen. Von Franka Nagel 19.8.2008
die wahrheit Schenkelklopfen im Permafrust Ein Besuch im Stormhagener Lacharchiv, das die Witze dieser Welt sammelt und sichert. Von Rüdiger Kind 18.4.2008
die wahrheit Unterwegs im Gedächtnis Als ich seiner das erste Mal im Lesesaal der Bibliothek gewahr wurde, wirkte Newerding hochkonzentriert, zugleich verheerend nervös... Von Dietrich zur Nedden 19.7.2007
Walter-Benjamin-Archiv für alle offen Die Akademie der Künste zeigt in einer Sonderausstellung den Nachlass des jüdischen Philosophen und Schriftstellers Ausgabe vom 4.10.2006, Seite 20, Berlin Download (PDF)
Neue Bücherkiste für die HU Heute beginnt der Bau für das „Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum“, die neue zentrale Bibliothek der Humboldt-Universität. Bis zum Jahr 2009 soll das Haus für insgesamt 2,5 Millionen Bände fertig sein Von Rolf Lautenschläger Ausgabe vom 22.8.2006, Seite 20, Berlin Download (PDF)
Schmökern mit Gewinn Eine Studie belegt den wirtschaftlichen Nutzen der Bezirksbibliothek Mitte. Das Beispiel könnte Schule machen, weil sie Buchleihen ein griffiges Argument im Kampf um knappe Mittel liefert Von JÖRG BRAUSE Ausgabe vom 10.2.2006, Seite 20, Berlin Aktuell Download (PDF)
Die Grenze des Bleistiftgebiets Ausgerechnet zum 125. Geburtstag des Schweizer Schriftstellers Robert Walser droht der Carl-Seelig-Stiftung in Zürich das Geld auszugehen. Damit steht das Robert-Walser-Archiv, das nicht nur verwaltet, sondern forscht, publiziert und eine internationale Begegnungsstätte darstellt, beinahe vor dem Ende Von OLIVER RUF Ausgabe vom 15.11.2003, Seite 20, Kultur Download (PDF)
Chronologie eines Verdachts Die Humboldt-Universität will für den Umzug ihres Buchbestandes über 100.000 Mark mehr als nötig ausgeben. Schadensersatzklagen und Zwangsmaßnahmen werden zusätzlich in Kauf genommen Von ARMIN BEBER Ausgabe vom 24.9.2001, Seite 20, Berlin Aktuell Download (PDF)