Fruchtbare Provokation: Seit einer Wochen hängen in Berlins muslimisch geprägten Vierteln Plakate, die Homosexualität bei türkischstämmigen Jungs und Männern zum (Integrations-)Thema machen
Die Fotografin Karin Richert dokumentiert politische Parolen in Köln. Die anonymen Sprüche sind für die Künstlerin wichtige Zeugnisse der Stadtgeschichte. Sie zeigen, dass Köln nicht die „heile Welt“ ist
Mehr Graffiti und zerkratzte Scheiben: Kosten für Reparaturen sind laut S-Bahn um 30 Prozent auf rund 4 Millionen Euro gestiegen. Fahrgäste sollen nicht wegschauen
Die französische Bewegung „Anti-Pub“ hat die Schnauze voll von Werbung. Und bekämpft sie, vor allem in der Pariser Metro. Aufhalten lässt sie sich von niemandem – auch nicht von der Polizei
Von den Plakaten für die Weltjugendfestspiele bis zu Flyern für Technopartys: Der Bildband „Von der Partei zur Party“ widmet sich dem Fernsehturm als grafischem Symbol. Sendungsbewusstsein und Sendeleistung verbinden sich zu ikonischen Bildern
Eine Ausstellung zeigt Plakatkunst aus zwei Jahrzehnten Anti-AKW-Bewegung. Die Transparente zitieren etwa den Künstler Joseph Beuys – und spielen mit reichlich linkisch linkem Subtil-Humor
Vom düsteren Atommeiler bis zum milde lächelnden Joschka: Ab heute zeigt eine Ausstellung in der Heinrich-Böll-Stiftung grüne Plakate der letzten 25 Jahre – und zudem die Wandlung einer Partei
Peter Rehaag (Schill-Partei) versucht zwei Vereine mit einer Klappe zu schlagen:Graffiti des HipHopHamburg e.V auf dem „Fixstern“-Bus sind Ziel seiner Aktion
Die mehr als dubiose Rolle der US-Medien vor und während des Irakkrieges harrt noch immer der Aufarbeitung. „Sie sind ein wenig peinlich berührt“, sagt John R. MacArthur über seine Kollegen
Graffiti finden kann ja jeder. Doch die feinere Kunst der Straße zu lesen verlangt erfahrene Führung. „Backjumps – The Live Issue“ gilt dem flüchtigen Stand der Dinge zwischen Brooklyn und Wedding
Die alternative Kunstszene belebt – abgesegnet von der Stadt – mit Graffiti-Workshops und Klangrädern den Schlossplatz. Die Idee, die historische Mitte so billig ins Gespräch zu bringen, funktioniert nur bedingt. Denn Straßenkunst lebt von der Illegalität