REGIONALFESTIVAL Die Phaenomenale untersucht das Thema „Risiko Unlimited“ in Wolfsburg und Braunschweig aus künstlerischer und wissenschaftlicher Sicht
Klimawandel, technische Innovation und persönliche Verantwortung: Wie die Nachhaltigkeitsausstellung "Level Green" in der Wolfsburger Autostadt die Umwelt schützen will.
Erstmals kooperieren vier kleine Häuser für zeitgenössische Kunst in Norddeutschland – um den Raum zu ergründenKUNST-KOOPERATION Bremen, Hamburg und Lüneburg machen sich auf, in kleinen Häusern die Dimensionen des Raumes mit den Mitteln zeitgenössischer Kunst zu erfassen. Auf die Hilfe der großen Institutionen verzichtet man dabei bewusst. Die Reise sagt am Ende auch einiges über die Städte selbst
Die jungen Preisträgerinnen Jacqueline Doyen und Claudia Kapp zeigen im Kunstverein Hannover Installationen mit eingebautem Aha-Erlebnis. Die Reaktionen der Zuschauer sind bei ihnen Teil der Inszenierung
Sie ist US-Amerikanerin italienisch-bulgarischer Herkunft und liebt das ruhige Kassel. Carolyn Christov-Bakargiev, die designierte Chefin der documenta 13, spricht über Feminismus und Kunst.
Zwar findet sich in Braunschweig die zweitgrößte Kunsthochschule der Republik – wer sie durchlief, flieht aber meistens so schnell wie möglich. Zwei Absolventen haben nun einen ganzen Schwung Arbeiten ehemaliger Mitstudierender für eine Ausstellung zurückgeholt
Die Museen der Stadt wollen mit einem Ausstellungsreigen zum Thema Mode geballte Kraft demonstrieren. Im vergangenen Jahr hatten sie es mit junger deutscher Kunst versucht. Auch die Architektenkammer und das Museum für Energiegeschichte(n) spielen mit
Das Osnabrücker European Media Art Festival entwickelt mit dem documenta Archiv Kassel und dem Karlsruher Zentrum für Kunst- und Medientechnologie ein Online-Archiv für Medienkunst. Darin enthalten: das Beste aus den eigenen Beständen
Das brasilianische Kulturprojekt AfroReggae präsentiert im Rahmen des Hannoverschen Festivals „Theaterformen“ einen Eindruck vom Leben in den Favelas. Die jungen Schauspieler und Musiker zeigen, dass es Alternativen zu einer Karriere als Drogendealer mit minimaler Lebenserwartung gibt
Die Ausstellung „Made in Germany“ zeigt in Hannover Werke von 52 Künstlern, die in Deutschland leben und nach Einschätzung der Kuratoren im Kommen sind. Nun zeigt sich: Zwei Drittel der Künstler leben in Berlin. Klar. Was aber ist mit Norddeutschland? taz nord hat sich umgeschaut
Im Wendland lebt eine einmalige Mischung von Menschen. Jedes Jahr von Himmelfahrt bis Pfingsten stellt sich die Region aus. Die Bewohner vereint der Protest gegen das dortige Atommüllendlager
Nur die Gitarre zum Zertrümmern fehlt noch: Zytanien ist das Woodstock des Nordens. Das Open Air, das Gerhard Schröder rettete, hat 20 Jahre Festival-Geschichte auf dem Buckel. An diesem Wochenende lädt die Landkommune wieder in ihre alte Ziegelei
„Hannover muss vollständig zerstört werden“: Mit diesem Schriftzug wirbt derzeit eine Ausstellung im litauischen Expo-Pavillon. Lokalpresse und Oberbürgermeister finden das gar nicht lustig
Auch Erfolg kann Krise sein: Weil die Kulturelle Landpartie zu üppig blühte, kam sie in Kritik. Ein touristisches Massenhappening, meinen die einen. Künstlerischer Kollaps, sagen andere. Doch da man sich mit Streit im Wendland auskennt, hat man einen Weg zwischen Kunst und Politik gefunden
Ende des Jahres ist Schluss: Rosanne Altstadt gibt ihre Funktion als Leiterin des Oldenburger Edith-Ruß-Hauses für Medienkunst auf. Die US-Amerikanerin geht zurück in ihre Heimat und sucht dort neue Herausforderungen. Altstadt will die Medienkunst als Diskurskunst etablieren
Bewerbung ohne Lobby: Zwar fände Star-Architekt Daniel Libeskind Osnabrück als Kulturhauptstadt eine gute Wahl. Doch auf Landesebene fehlt der Bewerbung die Unterstützung