Der Exsicherheitschef der Telekom bekommt wegen illegaler Bespitzelung dreieinhalb Jahre Haft. Das Gericht attestiert den Telekom-Beschäftigten ein Mangel an Zivilcourage.
Für die Zulassung zu einem Masterstudiengang darf ausschließlich die Bachelor-Note herangezogen werden. Andere Verfahren sind nicht zulässig - werden aber genutzt.
JIHAD UNION Frankfurter Oberlandesgericht verurteilt Salih S. wegen Unterstützung der Sauerland-Gruppe zu gut drei Jahren Haft. Und warnt vor Abenteuerlust junger Männer
WETTMAFIA Sylvia Schenk von Transparency International erhofft sich vom morgen in Bochum beginnenden Prozess gegen Ante Sapina, dass endlich einmal die Strukturen von Sportmanipulationen offen gelegt werden
Der frühere Branchenführer hat laut Staatsanwalt Biofleisch mit konventioneller Ware gestreckt. Bis ihm das Ökosiegel entzogen wurde, soll ein Millionenschaden entstanden sein.
INTERNET Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) wollte gegen Autoren vorgehen, die Dokumente über die Loveparade online gestellt hatten. Viele Webseiten folgten diesem Beispiel – bis die Stadt aufgab
Das Landgericht Köln prüft, wie detailliert Springer über die Vergewaltigungsvorwürfe berichten durfte. Einige Erfolge konnten Kachelmanns Anwälte bereits einfahren.
KRISENBANK IKB-Aktionäre, die nach der Verurteilung des ehemaligen Vorstandschefs Stefan Ortseifen Schadenersatz von ihm oder von der Bank fordern wollen, sollten bis zum 30. Juli aktiv werden
Es war nicht genug, sich nur mit der Pleitebank und deren einstigen Chef zu befassen. Das richtige Instrument wäre ein weiterer Untersuchungsausschuss im Bundestag.
JUSTIZ Die Verteidiger im größten laufenden Terrorprozess in Deutschland verbuchen einen Erfolg beim Europäischen Gerichtshof. Allerdings wird das den drei Angeklagten wohl wenig nutzen
1945 soll der damalige SS-Mann Adolf S. in Österreich an der Ermordung von mindestens 57 Juden beteiligt gewesen sein. Bis heute lebt er unbehelligt im Ruhrgebiet.
GEDENKEN In Eutin streiten Stadt und Denkmalpflege um den Abstand zwischen Maibaum und einem Ehrenmal für die Kriegstoten von 1870/71. Das Verwaltungsgericht Schleswig hat der Denkmalpflege Recht gegeben – doch die Stadt will das Urteil vorerst nicht hinnehmen